Feiner Rhabarberkuchen

Feiner Rhabarberkuchen

Feiner Rhabarberkuchen

Zubereitungszeit: 90 Minuten
Schwierigkeitsgrad mittel


Wer sich an den Rhabarber im Garten der Mutter oder Großmutter erinnert, der sieht wahrscheinlich eine ganz bestimmte Ecke vor sich. Die Stelle, in der jedes Frühjahr erneut die grünen bis roten Stängel sprossen und irgendwann riesige Blätter alles bedeckten. Denn der Rhabarber hat im Garten unserer Region nicht nur Tradition, sondern auch stets seinen festen Platz. Dies war schon im Bauerngarten so und hielt sich bis in die modernen Gärten. Noch die eine oder andere Pflanze hat ähnlich festes „Bleiberecht“, so etwa die Pfefferminze.

Den Rhabarber verwendete man früher nicht nur in der Küche, sondern auch auf andere, heute fast vergessene Weise: So waren die großen Blätter in der Zeit vor Plastik- und Alufolie ein hervorragendes Verpackungsmaterial für Speisen, die weitergereicht oder verkauft werden sollten. Verbreitet war außerdem eine Verwendung der Blätter, die bei den Kindern zu Erheiterung führte: Frauen legten sich im Sommer gerne Rhabarberblätter gegen die brennende Sonne auf den Kopf, denn die schützten besser als das Kopftuch. Man musste das Blatt dazu schon einige Zeit vorher schneiden, damit es, wenn man es tragen wollte, weich war und gut auflag.



Zutaten

800g Rhabarber
2 EL Zucker
250g Margarine
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung

Rhabarber in Würfel schneiden, mit 2 EL Zucker vermischen und für etwa 2 Stunden in einer Siebschüssel abtropfen lassen.

Die restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten, im Kühlschrank etwas ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Teig teilen, aus dem ersten Teil Boden und Ränder formen und damit eine gefettete Springform (Durchmesser 27 cm) auslegen.

Den Rhabarber hineingeben.

Den restlichen Teig streuselartig über dem Rhabarber verteilen.

Etwa 60 Minuten backen.


sonah_nummer

Mehr zum Rhabarber gibt es im Sonah Magazin Nr. 2-2020